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Shell News

30. Shell Eco-marathon mit 3 Teams aus Österreich

Mit nur einem Liter Treibstoff von den Alpen bis nach Nordafrika zu fahren ist keine Vision. Auch Nachwuchsingenieure aus Österreich werden genau das beim 30. Shell Eco-marathon Europe unter Beweis stellen.

3 Teams der Höheren Technischen Bundeslehranstalt (HTL) Salzburg, der Technischen Universität Graz sowie der HTL Ried im Innkreis sind dieses Mal am Start. Die Mannschaften aus Salzburg und Graz fahren jeweils mit einem Prototypen, das HTL Ried Racing Team tritt in der Kategorie für straßentaugliche UrbanConcept-Fahrzeuge an. Frankreich hat mit 57 Teams die stärkste Delegation aller 26 Teilnehmerländer.

Insgesamt kommen mehr als 200 Mannschaften aus Europa und Afrika. Damit werden rund 3.000 Schüler und Studenten mit ihren selbst konstruierten Fahrzeugen für den weltgrößten Effizienz-Wettbewerb vom 15. bis 18. Mai 2014 in Rotterdam (Niederlande) erwartet. Ihr Ziel ist, mit einem Liter Treibstoff oder der entsprechenden Menge Strom möglichst weit zu fahren. 2013 kamen rund 50.000 Zuschauer an die Strecke rund um die AHOY-Arena mitten in der Hafenstadt. „Der Shell Eco-marathon bietet dem Konstrukteurs-Nachwuchs eine Plattform, um Fahrzeuge zu testen, die sie selbst entwickelt und gebaut haben“, sagt Wolfgang Warnecke, Shell Chief Scientist Mobility. „Unser Ziel bleibt es, junge Menschen dafür zu begeistern, Wissenschaftler und Ingenieure zu werden.“

Die Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft sind groß, der weltweite Energiebedarf wird sich angesichts der wachsenden Bevölkerung bis 2050 verdoppeln. Die Zahl der Fahrzeuge wird von heute gut 900 Millionen auf mehr als zwei Milliarden steigen. Es ist daher notwendig, Ideen für nachhaltige Mobilität zu fördern. Weltweit hat sich dafür der Shell Eco-marathon in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Foren entwickelt – mit Austragungsorten in Europa, den USA und in Asien.

Seinen Ursprung hat der Shell Eco-marathon im südfranzösischen Le Castellet, hier wurde der Wettbewerb 1985 erstmals mit 25 Teams ausgetragen. Damals siegten Schweizer mit einer Distanz von 680 Kilometern pro Liter Benzin. Der Wettbewerb wechselte mehrfach seinen Austragungsort: Von 2009 bis 2011 wurde er auf dem Lausitzring in Deutschland veranstaltet, danach folgte der Umzug nach Rotterdam. Dort schaffte ein französisches Team 2013 eine beeindruckende Leistung mit seinem Prototypen: 2980 Kilometer mit einem Liter Benzin – eine Strecke soweit wie von Kitzbühel bis nach Casablanca.

Das Prinzip des Wettbewerbs ist denkbar einfach, gefahren wird in zwei Kategorien: Im Gegensatz zu UrbanConcept – hier müssen die Fahrzeuge auch für den Straßenverkehr geeignet sein – sind den Teams in der Kategorie Prototyp bei der Konstruktion keine Grenzen gesetzt. In beiden Kategorien stehen den Jungingenieuren sechs Antriebsarten zur Auswahl: Benzin, Diesel und die jeweiligen Kraftstoffalternativen sowie Elektromobilität via Brennstoffzelle oder Batterie. Im Wettkampf müssen die Teams mit ihren Fahrzeugen zehn Runden auf dem Straßenparcours zurücklegen, um in die Wertung aufgenommen zu werden. Dabei dürfen sie das zeitliche Limit von 39 Minuten nicht überschreiten, die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 25 km/h. Danach wird der Treibstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Treibstoff oder dessen Gegenwert in Kilowattstunden verbraucht hätte. Sieger ist das Team mit der weitesten Strecke.

 

Die Teams und Fahrzeuge aus Österreich:

 

  • HTL Salzburg-Racing Team von der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Salzburg startet mit „Fichtenelch XII“
  • TERA TU Graz von der Technischen Universität Graz startet mit „Fennek“
  • HTL Ried Racing Team von der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Ried im Innkreis startet mit „Horus II“

 

PRESSEKONTAKT

Shell Austria GmbH

Julia Gmeiner

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