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Shell News

Team Elena bestes Team aus Österreich beim Shell Eco-marathon Europe 2015

430 Kilometer Reichweite mit nur einer Kilowattstunde Strom. Das ist das beeindruckende Ergebnis, das die Studierenden des Teams Elena der Fachhochschule Vorarlberg an diesem Wochenende beim weltweit größten Effizienzwettbewerb erzielen konnten. Das Team, das erstmals am Shell Eco-marathon teilnahm, fuhr damit das beste Resultat für Österreich in der Kategorie für Prototypen mit Elektroantrieb 2015 ein.

Teamleiter Simon Ladurner war begeistert: „Wir sind überglücklich. Es halt alles gepasst. Keine Probleme mit der technischen Inspektion, alle vier Wertungsläufe geschafft und dabei kontinuierlich gesteigert.“ Das achtköpfige Team hat im berufsbegleitenden Masterstudiengang „Energietechnik- und Energiewirtschaft“ einen Elektro-Prototyp in mehr als 4.000 Arbeitsstunden entwickelt und konstruiert. Vor der Abreise zum Wettbewerb hatte sich das Team, das zum ersten Mal dabei war, noch bescheidenen gegeben, nun blickt es positiv voran: „Das ist mehr als wir uns jemals erhofft hätten. Im kommenden Jahr ist die Hochschule auf jeden Fall wieder mit dabei. Und das Ziel steht auch schon fest: wir wollen es in die Top Ten schaffen.“, sagte Ladurner. Gewinner der Kategorie mit insgesamt 51 Mannschaften, ist das Team TUfast Eco aus München mit hochgerechnet 863 km Reichweite. Im Vorjahr konnten das Team TERA der TU Graz, das in diesem Jahr nicht angetreten ist, mit einer Strecke von 1.092 Kilometern pro Kilowattstunde in der gleichen Kategorie den bisher besten Wert für Österreich erringen.

Vom Teamgeist der Vorarlberger profitierten auch die Salzburger, bei denen es nicht so glatt lief. „Klar haben wir unsere Landsleute unterstützt, wo immer wir konnten“, sagt Ladurner. Das Team der Höhere Technische Bundeslehranstalt Salzburg trat in der Kategorie der straßentauglichen UrbanConcept Cars mit Elektroantrieb an. Der Motor des Scorpion getauften Fahrzeugs überhitzte jedoch, so dass das Team im besten Lauf nach vier Runden ausschied. Bereits im vergangenen Jahr bremsten technische Probleme das HTL Salzburg Racing Team aus.

Der Shell Eco-marathon bietet dem Konstrukteursnachwuchs eine perfekte Plattform, um die selbst entwickelten Fahrzeuge in der Praxis zu testen und sich dabei mit anderen Teams zu messen. Etwa 50.000 Besucher verfolgten am Wochenende die Effizienzfahrten und informierten sich zu Themen der Mobilität der Zukunft. Zum letzten Mal wurde der Wettbewerb in Rotterdam ausgetragen. Nach vier Jahren in der niederländischen Hafenstadt zieht der Shell Eco-marathon Europe 2016 weiter nach London.

Über den Shell Eco-marathon

Beim Shell Eco-marathon Europe wird in zwei Kategorien gefahren: In der „UrbanConcept“-Klasse müssen die Fahrzeuge prinzipiell für den Straßenverkehr geeignet sein, dagegen sind in der Klasse der „Prototypen“ der Konstruktion kaum Grenzen gesetzt. In beiden Kategorien gibt es zwei Hauptarten von Motoren: Verbrennungs- und Elektromotoren. Beim Verbrennungsmotor können die Teilnehmer zwischen Benzin, Diesel, Ethanol, synthetischem Diesel aus Erdgas (GTL) oder Erdgas (CNG) wählen, beim Elektromotor zwischen Batterie und Brennstoffzelle.

Im Wettkampf müssen die Fahrzeuge zehn Runden á 1,6 km auf dem Parcours zurücklegen, um in die Wertung aufgenommen zu werden. Dabei dürfen sie nicht länger als 39 Minuten fahren; die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt mindestens 25 km/h. Danach wird der Treibstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Treibstoff oder eine Kilowattstunde Strom verbraucht hätte. Sieger ist das Team mit der weitesten Strecke.

Impressionen und Material rund um den Shell Eco-marathon finden Sie hier:

Die Teams aus Österreich:

  • Elena von der Fachhochschule Vorarlberg startet mit „Elena“ in der Kategorie Prototyp
  • HTL Salzburg-Racing Team von der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Salzburg startet mit „Scorpion“ in der Kategorie UrbanConcept 

Pressekontakt

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