Mit der Leidenschaft für guten Kaffee 

Die Kaffeepflanze ist super entspannt: Einpflanzen, gießen, fertig. Natürlich nicht! Es wäre ja auch zu leicht, wenn guter Kaffee so leicht anzubauen wäre. Die Kaffeepflanze ist eine Diva. Sie wächst nur unter bestimmten klimatischen Bedingungen und braucht genügend Schutz vor Sonne und Wind. Ausreichend Niederschlag und ein nährstoffreicher Boden sind zudem Grundvoraussetzungen, damit sie eines Tages ihr kostbares Inneres frei gibt. All diese Gegebenheiten bieten nur die Länder rund um den Äquator, dem sogenannten „Kaffeegürtel“. Unsere deli2go Bohnen stammen, in Abhängigkeit von ihrer Erntezeit, aus sorgsam ausgewählten Anbaugebieten in Brasilien, Honduras, Peru sowie Vietnam und Uganda.

Frau steht vor einem Strauch mit Kaffeekirschen und hält einen Korb in der Hand

Die Kaffeekirsche macht den Anfang 

Sobald sich die Kaffeekirschen rot färben, sind die Früchte reif für die Ernte. Da nicht alle Früchte zeitgleich reifen, erstreckt sich die Erntezeit je nach Herkunftsland über mehrere Monate.

Die Bauern pflücken noch von Hand – dass nennt sich „Picking“. Mit einem geschulten Auge und großer Sorgfalt, erworben aus generationenübergreifenden Erfahrungen, wird beim Picking jede Bohne genauestens auf ihren Reifegrad überprüft und erst dann geerntet, wenn sie wirklich reif ist. Kaffeebauern schwören auf diese traditionelle Methode, die oftmals innerhalb der Familie wie ein besonderes Rezept weitergegeben wird. Dieses „Handwerk“ ist besonders bei unserer Arabica-Bohne gefragt, da diese auf einer Höhe von 900 – 2000m Höhe wächst und je höher das Anbaugebiet liegt, desto schwieriger wird eine maschinelle Ernte.

Neben der Arabica gibt es noch eine weitere Bohne, die für unseren deli2go Kaffee von Bedeutung ist: Die Robusta. Sie ist, wie der Name schon sagt, deutlich „robuster“ als die Arabica und wird eher im Flachland bei maximal 600m Höhe angebaut. Sie enthält daher deutlich mehr Koffein und wird gerne Espressoröstungen beigemischt, um einen höheren Koffeingehalt und einen stärkeren Geschmack zu erzielen.

Zwei Füße auf einem Holzbrett über einer Wanne in der sich Kaffeekirschen befinden und mithilfe eines Gerätes gerührt werden

Die Verarbeitung der Kaffeekirsche 

Ob Robusta oder Arabica – die Kaffeekirsche ist als solche nicht lange haltbar und muss zügig weiterverarbeitet werden. Dafür gibt es zwei Verfahren, die je nach Herkunftsland variieren:

  1. Die nasse Aufbereitung – Honduras, Peru, Vietnam, Uganda:
    Nach einer sorgfältigen Vorsortierung wird das weiße, zuckerhaltige Fruchtfleisch von den Kaffeekirschen entfernt. Danach geht es für diese in ein Wasserbecken, wo etwaige Reste abgewaschen werden. Zum Schluss erfolgt der Trocknungsprozess.

  2. Die trockene Aufbereitung – Brasilien:
    Wie die „Picking-Methode“ ist auch diese Aufbereitung die ältere und traditionellere. Hier legen die Bauern die Kaffeekirschen so lange in die Sonne, bis sich die Bohnen ohne Rückstände herausschälen lassen. Dies dauert zwischen drei und fünf Wochen. Abschließend werden die Bohnen gereinigt.

Wussten Sie schon ..? Rund 4.000 Kaffeekirschen werden für 1 Kilogramm gerösteten Kaffee benötigt.

Eine Hand hält eine Metallschaufen in der Kaffeebohnen liegen

Raus in die Welt – zu Shell

Im nächsten Schritt werden die Kaffeebohnen nach Größe, Dichte und Farbe sortiert, in Säcke abgefüllt und in die ganze Welt geliefert, wo sie dann geröstet werden. Erst beim Rösten erhält der Kaffee sein charakteristisches Aroma. Dabei werden die Bohnen trocken und fettfrei erhitzt. Die Kunst der Kaffeeröster besteht nun darin, dem Kaffee seine eigene, individuelle Note zu verleihen.

Grundsätzlich gilt:

Hellere Röstungen sind im Geschmack milder, während dunklere Röstungen eine bittere Note aufweisen. Nach dem Erhitzen kühlt der Röster die Bohnen durch Luft oder Wasser wieder ab. Der letzte Schritt ist die luftdichte Verpackung. 

Nach dieser langen Reise werden die Kaffeebohnen schließlich an Shell Stationen in ganz Österreich geliefert. Dort wird dann Ihre Kaffeespezialität aus frisch gemahlenen Kaffeebohnen für Sie zubereitet – auf Knopfdruck von modernen Kaffeevollautomaten und serviert von den Stationsmitarbeitern.

Darum setzen wir auf ganze Bohnen:

Ganz einfach – beim Mahlen gehen schon nach 15 Minuten etwa die Hälfte der über 800 Aromastoffe verloren und wir wollen Ihnen natürlich nicht das volle Geschmackserlebnis vorenthalten! So entsteht einfach guter Kaffee.

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