Ein E-Auto wird geladen.
Shell Card

Ihr Weg zum E-Auto: Drei Anschaffungsmöglichkeiten im Vergleich

Sie haben den Entschluss gefasst, ein oder mehrere E-Fahrzeuge in Ihre Flotte zu integrieren. Vielleicht haben Sie sogar schon das passende Modell gefunden – und jetzt stellen Sie sich die Frage, auf welche Weise Sie das Fahrzeug am sinnvollsten anschaffen sollen? Wir stellen Ihnen drei Möglichkeiten vor, und zeigen, welche Vorzüge sie bieten bzw. was Sie jeweils beachten müssen.

Von Shell am Juni 21, 2022

Leasing

Leasing ist für Unternehmensflotten schon lange gängige Praxis. Dabei wird das Fahrzeug für einen bestimmte Zeit gegen eine monatliche Rate gemietet, wobei die Rahmenbedingungen zur Nutzung und Instandhaltung sehr genau abgesteckt sind. Diese Möglichkeit gibt es selbstverständlich auch bei E-Fahrzeugen. 

 

Das sind die Vorteile:

Anders als beim Kauf fällt die hohe Einmalzahlung niedriger aus bzw. verteilen sich die Anschaffungskosten auf im Budget einfacher zu planende Leasingraten. Abhängig davon, in welcher Höhe Förderungen zum Tragen kommen und welche Konditionen verhandelt wurden, können so auch höherpreisige E-Fahrzeuge zu vergleichsweisen niedrigen Kosten angeschafft werden. Zudem gibt es je nach Anbieter Full-Service-Pakete mit integrierter Fuhrparkmanagement- und Ladelösung wie z. B. der Shell E-Mobility Card.

Durch die zeitlich begrenzten Verträge ergibt sich auch die Möglichkeit, nach wenigen Jahren auf ein neues Fahrzeug zu wechseln und so mit der technischen Entwicklung der E-Mobilität besser Schritt zu halten. Auch um Themen wie die Lebensdauer der Batterie oder den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs muss sich der Leasingnehmer kaum Gedanken machen. In einigen Verträgen sind diese Faktoren zwar in die Rate mit einberechnet, an sich liegt das Risiko jedoch beim Leasinganbieter.

 

Das müssen Sie beachten: 

Ein Leasingvertrag geht immer mit Verpflichtungen gegenüber dem Leasinggeber einher. Dazu gehört die Einhaltung exakt definierter Wartungs- und Serviceintervalle bei festgeschriebenen Vertragspartnern, möglicherweise eine Verpflichtung zu einer teuren Versicherung, ein vorgeschriebener Ladepartner oder eine Kilometerbegrenzung. Vor allem Letzteres kann sich bei Überschreitung schnell zur Kostenfalle entwickeln.

Außerdem gelten beim Leasing Einschränkungen bei der E-Auto-Förderung: In den meisten Fällen hängt die Förderung von der Laufzeit des Vertrags ab. Ist diese zu kurz, wird die Förderung nur anteilig oder gar nicht gewährt. Hier ist es extrem wichtig, die geltenden Vorgaben genau zu prüfen und die Konditionen mit dem Leasinggeber entsprechend auszuhandeln.

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Auto-Abo

Eine neuartige Art der Finanzierung, die auch für Geschäftskunden immer interessanter wird, ist das Auto-Abo. Dabei „abonniert“ man das Fahrzeug für einen monatlichen Fixbetrag, in dem nahezu alle laufenden Kosten inkludiert sind (Versicherung, Wartung, Steuer, Reifen etc.). Der einzige Posten, der zusätzlich anfällt sind die Energiekosten, also beim E-Fahrzeug der geladene Strom.

 

Das sind die Vorteile:

Das Auto-Abo ist ideal für Unentschlossene durch die verglichen mit Leasing deutlich kürzeren Laufzeiten und die entsprechend Flexibilität. Man kann z. B. mit einem Abo über 3 Monate ausprobieren, ob ein E-Auto in den Fuhrpark passt, ob die Mitarbeiter damit zurechtkommen, ob sich Ladezeiten in die Abläufe einpassen lassen etc. Auch wenn es darum geht, den E-Anteil in der Flotte zu erhöhen, bietet sich das Auto-Abo an – z. B., um zu testen, inwiefern vorhandene eigene Ladeinfrastruktur erweitert werden müsste. 

 

Das müssen Sie beachten: 

Viele Vergünstigungen für E-Fahrzeuge greifen beim Auto-Abo nur indirekt. So werden z. B.  staatlichen Förderungen nicht direkt auf den Abo-Preis angerechnet und auch vom Wegfall der NoVa profitiert erstmal der Auto-Abo-Anbieter. Jedoch können sich diese finanziellen Vorteile natürlich positiv auf die Abo-Konditionen und entsprechend die Abo-Rate auswirken. Eine Ausnahme ist der Wegfall des Sachbezuges für privat genutzte E-Dienstwagen: Von dieser Steuervergünstigung profitieren Sie und Ihre Mitarbeiter auch beim Auto-Abo direkt.

Ähnlich wie bei vielen Leasingverträgen besteht auch beim Auto-Abo eine Kilometerbegrenzung. Wird diese überschritten, kann sich hier eine Kostenfalle auftun. Diese Gefahr könnte bestehen, wenn Sie sich z. B. bei einem E-Auto noch nicht sicher ist, auf welchen Strecken Sie es einsetzen möchte – allerdings ist sie durch die geringere Reichweite vieler E-Fahrzeuge eher marginal. Einige Anbieter beten auch die Möglichkeit, das Paket während der Laufzeit des Abos anzupassen.

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Auf der Homepage unsere Partners Abo-Checker, der ersten Auto-Abo Vergleichsplattform in Österreich, können Sie Angebote der wichtigsten Anbieter vergleichen und das beste Angebot für Ihre Flotte finden. 

Startseite der Auto-Abo Vergleichsplattform Abo Checker.

Welche Art der E-Auto-Anschaffung sich für Ihre Flotte am besten eignet, hängt von Ihren individuellen Wünschen und Voraussetzungen ab. Der Kauf bietet deutlich mehr Freiheit und Flexibilität und die Möglichkeit, das Auto genau so zu bekommen, wie Sie es sich vorgestellt haben. Leasing und Auto-Abo eignen sich aufgrund des begrenzten Zeitraums besser, um beim Thema Elektromobilität erstmal „reinzuschnuppern“, sich mit dem neuen Antrieb vertraut zu machen und die Höhe der Investition besser zu verteilen.

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Der Kauf

Selbstverständlich können Sie ein E-Auto, genauso wie einen Verbrenner, einfach kaufen. Von nahezu jeder Marke gibt es vollelektrische oder Plug-In-Hybridmodelle, die Sie beim entsprechenden Fachhändler bestellen können. 

 

Das sind die Vorteile:

Der klare Vorteil hier ist die Flexibilität: Wenn Sie das Fahrzeug kaufen, können Sie es individuell konfigurieren und z. B. Farbe, Ausstattung oder Motorisierung so wählen, wie Sie es möchten. Außerdem sind Sie frei in der Wahl der Versicherung und Werkstatt und müssen keine Kilometerbeschränkung beachten. Zudem können Sie das Fahrzeug, wenn Sie möchten, jederzeit verkaufen. 

Finanziell profitieren Sie direkt von der staatlichen Förderung für Elektrofahrzeuge plus Händleranteil sowie von weiteren Vergünstigungen (z. B. bei der Steuer). Auch bieten viele Händler beim Direktkauf eines Fahrzeugs attraktive Rabatte oder zusätzliche Extras ohne Aufpreis an. 

 

Das müssen Sie beachten: 

Noch verändert sich die E-Fahrzeug-Technik sehr schnell, vor allem die der Batterie. Das bedeutet: Das Fahrzeug, dass Sie heute kaufen, kann bereits in wenigen Jahren überholt sein und dem aktuellen Stand der Technik merklich hinterherhinken. Daraus könnte sich ergeben, dass es sich nur schwer oder nur mit großem Wertverlust wiederverkaufen lässt – noch dazu, wenn dank Förderung die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs lohnender ist als die eines Gebrauchten. Behält man das Fahrzeug länger, kann zudem nach im Schnitt 5-10 Jahren ein Batteriewechsel anstehen, bei dem schnell ein fünfstelliger Betrag fällig wird.  

Auch ist der Kauf eines Fahrzeugs stets eine hohe punktuelle Investition, die in das Budget Ihres Unternehmens passen muss bzw. entsprechend eingeplant werden muss. 

Gut zu wissen: Für viele E-Fahrzeuge, vor allem im Premiumsegment, gelten teils lange Lieferzeiten. Informieren Sie sich daher vorab beim Fahrzeughändler, um die Anschaffung und die damit verbundenen Investition entsprechend planen zu können.