Jump menu

Main content |  back to top

Shell News

Triumph für Team der TU Graz beim Shell Eco-marathon Europe

Mit einer Strecke von 1092 Kilometern pro Kilowattstunde hat das Team TERA der TU Graz beim Shell Eco-marathon Europe einen tollen Sieg für Österreich errungen. Die Grazer setzten sich mit ihrem batteriebetriebenen Prototypen „Fennek“ deutlich in einem starken Teilnehmerfeld mit mehr als 20 Startern durch, die nachfolgenden Teams aus Frankreich und Deutschland erreichten weniger als 900 Kilometer pro Kilowattstunde. Es ist für die Österreicher der erste Erfolg in dieser Kategorie nach einem vierten Platz im Vorjahr und einem zweiten Platz 2012. Insgesamt waren rund 200 Mannschaften aus Europa und Afrika beim 30. Shell Eco-marathon Europe in Rotterdam angetreten. Ziel ist, mit einem Liter Treibstoff oder der entsprechenden Menge Strom besonders effizient zu fahren. Mehr als 40.000 Besucher verfolgten am Wochenende den Wettbewerb für Nachwuchs-Ingenieure bei herrlichem Sonnenschein in der niederländischen Hafenstadt.

Der Grazer Teamleiter Dominik Zehetner war begeistert: „Wir sind alle sehr zufrieden, der Wagen ist perfekt gelaufen. Großes Ziel war es, die magische 1000-Kilometer-Marke zu knacken. Das ist nur uns in diesem Jahr gelungen und darauf sind wir besonders stolz.“ Aus Österreich war daneben in diesem Jahr noch das junge Team der Höheren Technischen Bundeslehranstalt (HTL) Ried im Innkreis am Start. Sie traten in der Kategorie für straßentaugliche UrbanConcept-Fahrzeuge an. Der Teamleiter David Wohlmuth sagte: „Unser Ziel war es, die technische Abnahme zu bestehen. Das haben wir geschafft, leider reichte es noch nicht für einen gültigen Wertungslauf. Wir haben aber viele Erfahrungen gemacht, die uns in der Vorbereitung für 2015 helfen werden.“

Eine dritte österreichische Mannschaft der HTL Salzburg scheiterte erst kurz vor dem Start in Rotterdam noch an der technischen Abnahme ihres Fahrzeugs durch die Wettkampfleitung und musste unverrichteter Dinge abreisen. Team-Manager Thomas Pöckl sagte dazu: „Das Antriebssystem hat leider versagt und wir haben es nicht mehr geschafft, es wieder in Gang zu bringen. Aber das Team hat in den beiden letzten Jahren gute Ergebnisse erzielt und wir wollen im nächsten Jahr mit einem rundum erneuerten Fahrzeug wieder an den Start gehen.“

Der Technische Leiter des Shell Eco-marathon weltweit, Norman Koch, sagte: „Der diesjährige Shell Eco-marathon Europe war der beste Wettbewerb in seiner 30-jährigen Geschichte. Das Wetter war nahezu perfekt, die Teams waren sehr erfahren und gut vorbereitet, was zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt hat. Wir hoffen, dass diese Innovationen einmal ihren Weg in die Autos der Zukunft finden werden.“

Die Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft sind groß, der weltweite Energiebedarf wird sich angesichts der wachsenden Bevölkerung bis 2050 verdoppeln. Die Zahl der Fahrzeuge wird von heute gut 900 Millionen auf mehr als zwei Milliarden steigen. Ideen für nachhaltige Mobilität sind notwendig. Weltweit hat sich der Shell Eco-marathon zu einem der wichtigsten Foren dafür entwickelt – mit Austragungsorten in Europa, Nordamerika und Asien.

Gefahren wird in zwei Kategorien: Im Gegensatz zu „UrbanConcept“ – hier müssen die Fahrzeuge auch für den Straßenverkehr geeignet sein – sind den Teams in der Kategorie „Prototyp“ bei der Konstruktion so gut wie keine Grenzen gesetzt. In beiden Kategorien stehen den Jungingenieuren sechs Antriebsarten zur Auswahl: Benzin, Diesel und die jeweiligen Treibstoffalternativen sowie Elektromobilität via Brennstoffzelle oder Batterie.

Im Wettkampf müssen die Teams mit ihren Fahrzeugen zehn Runden auf dem Straßenparcours zurücklegen, um in die Wertung aufgenommen zu werden. Dabei dürfen sie das zeitliche Limit von 39 Minuten nicht überschreiten; die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt mindestens 25 km/h. Danach wird der Treibstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Treibstoff oder dessen Gegenwert in Kilowattstunden verbraucht hätte. Sieger ist das Team mit der weitesten Strecke.

Die Teams aus Österreich:

  • TERA TU Graz von der Technischen Universität Graz startete mit „Fennek“
  • HTL Ried Racing Team von der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Ried im Innkreis startete mit „Horus II“
  • HTL Salzburg-Racing Team von der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Salzburg scheiterte mit „Fichtenelch XII“ an der technischen Abnahme

PRESSEKONTAKT

Shell Austria GmbH

Julia Gmeiner

Telefon: +43 1 79797 1103

j.gmeiner@shell.com