Zum Hauptinhalt springen
Ein E-Lkw lädt gerade an einem Shell Recharge Ladedepot.

Lkw-Ladedepot planen: So bringen Sie Netzanschluss, Ladezeiten und Flottenbetrieb zusammen

Wenn Sie E-Lkw in Ihre Flotte aufnehmen, sollten Sie Fahrzeuge, Netzanschluss und Ladeinfrastruktur von Anfang an gemeinsam planen. Klären Sie mit Fuhrpark, Disposition und Technik daher u.a. frühzeitig: Wann kehren die Fahrzeuge zurück? Wie viel Energie benötigen sie bis zur nächsten Tour? Und wie groß soll die Flotte später werden? Daraus ergeben sich die erforderliche Ladeleistung, die Anforderungen an den Netzanschluss und die Zahl der Ladepunkte.

14.09.2026

Die wichtigsten Aussagen in Kürze:

  • Starten Sie beim Fahrprofil: Rückkehrzeiten, Standzeiten und nächste Abfahrt bestimmen den tatsächlichen Ladebedarf.
  • Prüfen Sie den Netzanschluss frühzeitig: Ladefenster, Standortlasten und Lastmanagement entscheiden darüber, welche Anschlussleistung sinnvoll ist.
  • Planen Sie vom Betriebshof aus: Park- und Ladelayout, Kabelwege und Fahrzeuganschlüsse müssen zu den täglichen Abläufen passen.
  • Denken Sie die nächste Ausbaustufe mit: Reserven bei Tiefbau, Stromverteilung, Flächen und Software erleichtern die spätere Erweiterung.

Schnell zu den Themen springen

Lkw-Lenkerin steckt gerade den Ladestecher an einem Shell Recharge Ladedepot an.

Vom Fahrprofil zum tatsächlichen Ladebedarf

Beim Depotladen, häufig auch Depot Charging genannt, müssen Tourenplanung, Energieversorgung und die Abläufe auf dem Betriebshof eng ineinandergreifen. Die Planungsaufgabe lässt sich einfach zusammenfassen: Die notwendige Energie muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort verfügbar sein.

Wenn Sie ein Depot planen, sollten Sie deshalb zunächst die tatsächlichen Fahrzeugumläufe analysieren. Be- und Entladung, Reinigung, Wartung oder Lenkerwechsel können die nutzbare Standzeit verkürzen. Denn häufig bleibt deutlich weniger Zeit zum Laden, als der Blick auf den Fahrplan zunächst vermuten lässt.

Vom Flottenbetrieb zur Planungsentscheidung

Daten aus dem Flottenbetrieb

Was sie zeigen

Bedeutung für die Planung

Rückkehr- und Abfahrtszeiten Verfügbare Ladefenster Benötigte Ladeleistung
Tägliche Fahrleistung Nachzuladende Energiemenge Energiebedarf im Depot
Gleichzeitige Standzeiten Mögliche Lastspitzen Lastmanagement und möglicher zusätzlicher Netzbedarf
Fahrzeugbewegungen und Stellplatzbelegung Platz- und Rangierbedarf Parklayout, Ladelayout, Kabelwege sowie Platzierung von Ladehardware und Technikgebäude
Geplantes Flottenwachstum Spätere Ausbaustufen Reserven bei Netz und Tiefbau

 

Legen Sie anhand dieser Daten fest, welches Fahrzeug wann wie viel Leistung benötigt. Lkw mit hohem Energiebedarf und kurzem Ladefenster erhalten entsprechend Priorität. So können mehrere Fahrzeuge Ladepunkte und verfügbare Leistung effizient teilen. Schnellladepunkte bleiben dabei ein wichtiger Baustein. Setzen Sie sie gezielt dort ein, wo kurze Standzeiten eine hohe Ladeleistung erfordern.

Viele der benötigten Informationen sind im Unternehmen schon vorhanden. Die Disposition kennt Rückkehr- und Abfahrtszeiten, das Fuhrparkmanagement die Fahrzeuge, das Facility Management die Bedingungen vor Ort und die Energieverantwortlichen die verfügbare Anschlussleistung. Bringen Sie diese Informationen frühzeitig zusammen, so entsteht ein belastbares Bild des Ladebedarfs. Bei der technischen Auslegung ist externe Unterstützung bereits in dieser Phase sinnvoll.

Wie lange dauert das Laden eines Elektro-Lkw im Depot

Wie lange ein Lkw lädt, hängt vor allem davon ab, wie viel Energie bis zur nächsten Tour fehlt, welche Ladeleistung tatsächlich zur Verfügung steht und welche Leistung das Fahrzeug aufnehmen kann.

Orientierung: Wie lange kann das Laden dauern?

Ein Beispiel gibt eine erste Orientierung: Bei einem E-Lkw mit einer 600-kWh-Batterie, die von 20 auf 80 Prozent geladen wird, müssen 360 kWh Energie nachgeladen werden.

  • Laden über eine längere Standzeit mit 100 kW: ca. 4 Stunden
  • Schnellladen mit 400 kW DC: ca. 1 Stunde
  • Laden mit bis zu 1 MW über das Megawatt Charging System (MCS): ca. 30 Minuten*

*Die tatsächliche Ladezeit in der Praxis hängt von Fahrzeugtyp, Batterietemperatur, Ladezustand (SOC), Ladekurve und verfügbarer Ladeleistung ab.

Für die Depotplanung ist außerdem wichtig: Die Ladeleistung kann sich im Laufe des Ladevorgangs verändern. Deshalb ist die tatsächlich nutzbare Leistung über den gesamten Ladevorgang aussagekräftiger als der maximale Spitzenwert auf dem Datenblatt. 

Für Ihre Einsatzplanung zählt weniger die theoretisch kürzeste Ladezeit als die ganz praktische Frage: Ist der Lkw zur geplanten Abfahrt mit genügend Energie für seine nächste Tour bereit?

Nahaufnahme eines Ladesteckers eines Shell Recharge Ladedepots, im Hintergrund ein E-Lkw.

Wie viel Anschlussleistung braucht ein Lkw-Ladedepot?

Die installierte Ladeleistung sagt noch nicht aus, wie viel Leistung der Standort tatsächlich gleichzeitig aus dem Netz beziehen muss. Mehrere Ladepunkte können vorhanden sein, ohne dass alle zur selben Zeit mit voller Leistung laufen.

Prüfen Sie für die Auslegung zunächst drei Größen:

  • Nachzuladende Energiemenge
  • Verfügbare Ladefenster
  • Zahl der gleichzeitig ladenden Fahrzeuge

Berücksichtigen Sie außerdem die bestehende Standortlast, weitere Verbraucher und geplante Erweiterungen. Auch eigene Energieerzeugung, etwa durch Photovoltaik, kann zusätzlich in die Leistungsbilanz einfließen. Entscheidend ist, wann diese Energie zur Verfügung steht.

Zeigt die Prüfung zusätzlichen Leistungsbedarf, stimmen Sie frühzeitig mit dem Netzbetreiber die passende Anschlusslösung ab. Da Netzanschluss und Ladeinfrastruktur Vorlauf benötigen, lohnt sich eine parallele Planung.

Dynamisches Lastmanagement hilft dabei, die verfügbare Standortleistung bedarfsgerecht auf die angeschlossenen Fahrzeuge zu verteilen. So nutzen Sie den vorhandenen Netzanschluss effizient und vermeiden unnötige Lastspitzen.

Zwei Mitarbeiter mit Helm und Warnweste, im Hintergrund ein E-Lkw und Container.

Standortplanung: Wo Laden und Logistik zusammenkommen

Planen Sie den Lkw-Ladepark vom täglichen Betrieb aus. Während ein Lkw lädt, müssen andere Fahrzeuge weiterhin rangieren, Waren umgeschlagen werden und Wege für Mitarbeitende frei bleiben. Fahrwege, Ladeplätze und Fahrzeuganschlüsse sollten daher zur Flotte und zu den tatsächlichen Abläufen auf dem Betriebshof passen. 

Berücksichtigen Sie dabei unterschiedliche Positionen der Ladebuchsen, Anfahrschutz und den Zugang für Wartungsarbeiten. Ein gutes Kabelmanagement hält Fahr- und Gehwege frei, schützt die Kabel vor Beschädigungen und macht das Anschließen für Lenkerinnen und Lenker einfach. Rettungswege, Anforderungen an Brand- und Arbeitnehmerschutz sowie Reserveflächen für spätere Erweiterungen gehören ebenfalls in die Planung.

Checkliste: Was für die weitere Planung vorliegen sollte

  • Tourenprofile und typische Standzeiten
  • Aktuelle und geplante Zahl der E-Lkw
  • Vorhandene Anschlussleistung, Lastprofil und eigene Energieerzeugung am Standort
  • Stellplatz- und Rangierkonzept
  • Geplante Veränderungen am Betriebshof
  • Zuständige Ansprechpersonen bei Netzbetreiber, Facility Management und Fuhrpark
Erfahren Sie mehr zur Planung von Ladelösungen für E-Lkw

Wann rechnet sich ein Lkw-Ladedepot?

Schauen Sie bei der Wirtschaftlichkeit nicht nur auf den Preis der Ladepunkte. Auch Netzanschluss, Tiefbau, elektrische Verteilung, Strombezug, Software, Wartung und Service gehören in die Rechnung.

Je regelmäßiger Ihre Fahrzeuge ins Depot zurückkehren und je genauer sich ihre Standzeiten planen lassen, desto besser sind die Voraussetzungen für ein effizientes Flottenladen. Smart Charging kann helfen, Lastspitzen zu begrenzen oder Ladevorgänge zeitlich günstiger zu legen.

Prüfen Sie außerdem, wie sich Mautregelungen und die THG-Einsparungen auf Ihre Kosten auswirken. Auch Shared Infrastructure, also die zeitweise Mitnutzung freier Ladezeiten durch andere Fahrzeuge, kann zusätzliche Erlöse ermöglichen. Welche Effekte tatsächlich entstehen, hängt von Flotte, Standort und von den jeweils geltenden Vorgaben ab.

Gut zu wissen:

Shared Infrastructure ist nicht nur für große Ladehubs interessant. Auch kleinere Depots können freie Ladezeiten für andere Fahrzeuge nutzbar machen. Voraussetzung ist, dass die eigene Flotte Vorrang behält und Zugang, Messung sowie Abrechnung zuverlässig geregelt sind.

Leasing oder Capex: Was lohnt bei Depotladern?

Welche Finanzierungsform passt, hängt von der Investitionsstrategie des Unternehmens und den verfügbaren Finanzierungsangeboten ab. Bei einer Eigeninvestition fallen die Kosten zu Beginn an, dafür bleibt die Infrastruktur im Eigentum des Betriebs. Leasingmodelle können, sofern entsprechende Angebote verfügbar sind, den anfänglichen Kapitalbedarf reduzieren. Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Anfangskosten, sondern auch Laufzeit, Leistungsumfang und Gesamtkosten.

Eine Lkw-Lenkerin mit Warnweste und weißem Helm steht an einem Shell Recharge Depot und steckt gerade den Ladestecker in den E-Lkw.

Heute planen, später einfacher erweitern

Viele Unternehmen starten bewusst mit wenigen E-Lkw und sammeln zunächst Erfahrungen im täglichen Betrieb. Planen Sie beim ersten Ausbau schon den nächsten Schritt mit. Was Sie heute bei Flächen, Tiefbau und Stromversorgung vorbereiten, lässt sich später meist einfacher erweitern. 

Sie müssen die nächste Ausbaustufe noch nicht bauen - aber ermöglichen.

 Was sich heute schon vorbereiten lässt:

  • Reserveflächen für weitere Ladeplätze
  • Ausreichend dimensionierte Kabeltrassen
  • Leerrohre und Tiefbaureserven für weitere Ladeplätze
  • Freie Kapazitäten in Verteilung und Transformator
  • Erweiterbare Software und Schnittstellen
  • Vorbereitung auf höhere Ladeleistungen

Gut zu wissen:

Auch das Megawatt Charging System (MCS) gehört als mögliche spätere Ausbaustufe in die Planung. 

Was einen zuverlässigen Depotbetrieb ausmacht

Nach der Inbetriebnahme zählt vor allem, dass jedes Fahrzeug rechtzeitig für die nächste Tour bereitsteht. Im Monitoring sehen Sie auf einen Blick, welche Fahrzeuge laden, welche bereits einsatzbereit sind und wo Handlungsbedarf besteht. Die Software kann diese Daten zugleich an Flottenmanagement, Abrechnung oder andere betriebliche Systeme weitergeben.

Klare Servicewege, definierte Reaktionszeiten, Fernzugriff und eine verlässliche Ersatzteilversorgung helfen, die Ladeverfügbarkeit im Alltag hochzuhalten.

Ein Mann im Anzug sitzt am Schreibtisch und hält ein Tablet in der Hand. Daneben der offene Laptop und ein Notizbuch.

Dynamisches Lastmanagement für das Depot: Welche Software wird benötigt?

Achten Sie darauf, dass die Software nicht nur Ladepunkte steuert, sondern auch Standortleistung, Ladebedarf und Abfahrtszeiten berücksichtigt.

Wichtige Funktionen sind:

  • Ladebedarf und Abfahrtszeiten berücksichtigen
  • Fahrzeuge nach betrieblicher Dringlichkeit priorisieren
  • Ladepunkte und Ladevorgänge überwachen
  • Standortlasten und eigene Energieerzeugung einbeziehen
  • Daten an Backend oder Flottenmanagement übertragen

Statt jedem Fahrzeug pauschal dieselbe Leistung zuzuweisen, kann die Software gezielt priorisieren: Ein Lkw mit kurzem Ladefenster und hohem Energiebedarf erhält mehr Leistung, während ein Fahrzeug mit langer Standzeit langsamer lädt. 

OCPP oder herstellerspezifisches System: Was passt besser?

Wenn Sie zwischen OCPP und einem herstellerspezifischen System wählen, schauen Sie nicht nur auf das Kommunikationsprotokoll. Entscheidend ist, wie flexibel Sie Hardware, Backend und weitere Systeme heute und später miteinander verbinden können. 

Für den Betrieb sind vor allem diese Fragen wichtig:

  • Welche Hardware lässt sich integrieren?
  • Wer hat Zugriff auf Lade- und Abrechnungsdaten?
  • Wie gut lässt sich das System mit weiteren Anwendungen verbinden?
  • Lassen sich später Ladepunkte oder Komponenten anderer Anbieter ergänzen?
  • Wie sind Updates und Support geregelt?

Herstellerspezifische Systeme bieten den Vorteil, dass Hardware, Software und Service eng aufeinander abgestimmt werden können. Offene Systeme auf Basis standardisierter Schnittstellen bieten dagegen häufig mehr Flexibilität bei späteren Erweiterungen und bei der Einbindung weiterer Hersteller. Prüfen Sie deshalb insbesondere, wie einfach sich Drittkomponenten anbinden lassen und wie flexibel spätere Beschaffungsentscheidungen bleiben.

Drei E-Lkws stehen an einer öffentlichen Shell Recharge Ladestation.

Depotladen und öffentliches Laden gemeinsam planen

Öffentliches Laden kann eine gut geplante Depotladeinfrastruktur sinnvoll ergänzen. 

Manche Fahrzeuge sind länger unterwegs, beenden ihre Tour an einem anderen Standort oder haben zwischen zwei Einsätzen nur kurze Standzeiten. 

Legen Sie bereits bei der Einsatzplanung fest, welche Fahrzeuge überwiegend im Depot laden und auf welchen Strecken öffentliche Ladepunkte regelmäßig benötigt werden. Planen Sie auch Erfassung und Abrechnung für Depot- und öffentliches Laden gemeinsam.

Shell Fleet Solutions begleitet Sie als Mobilitätsberater bei der Elektrifizierung Ihrer Lkw-Flotte und bietet mit der Shell Card Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur. SBRS plant und realisiert als Generalunternehmer schlüsselfertige Depotladeprojekte und verbindet dafür eigene Ladehardware und Software mit Service und Wartung. 

Erfahren Sie mehr darüber, wie sich Depotladen und öffentliches Laden in einem integrierten Ladenetzwerk verbinden lassen.

 

Fazit: Nicht maximal bauen, sondern passend planen

Planen Sie Ihr Lkw-Ladedepot vom Tourenplan aus. Er zeigt, wie viel Energie Ihre Fahrzeuge benötigen, wann sie laden können und welche Leistung dafür bereitstehen muss.

Darauf stimmen Sie Netzanschluss, Ladepunkte, Parklayout und Software ab. Wenn Sie Service und Ausbaureserven von Anfang an mitdenken, bleibt die Ladeinfrastruktur auch für die nächsten Ausbaustufen flexibel.

FAQ: Häufige Fragen zum Lkw-Ladedepot

Welche Bewilligungen brauche ich für ein Lkw-Ladedepot?

Welche Bewilligungen Sie benötigen, hängt vom Standort und vom Umfang der Arbeiten ab. Relevant sein können Baurecht, Tiefbau, Leitungswege sowie Brand- und Arbeitnehmerschutz. Binden Sie Netzbetreiber, Grundstückseigentümer und zuständige Stellen deshalb früh ein. 

Wie viel Anschlussleistung brauche ich für 20 E-Lkw im Depot?

Für 20 E-Lkw lässt sich die benötigte Anschlussleistung nicht allein aus der Fahrzeugzahl ableiten. Entscheidend ist, wie viel Energie die Fahrzeuge bis zur nächsten Abfahrt benötigen und wie viele gleichzeitig laden. Lange, versetzte Ladefenster ermöglichen eine andere Leistungsplanung als kurze Standzeiten mit hoher Gleichzeitigkeit. Berücksichtigen Sie außerdem weitere Verbraucher am Standort und das Lastmanagement.

Eichrechtskonforme Messung im Depot: Was ist zu beachten?

Klären Sie zunächst, ob Sie Ladevorgänge nur intern erfassen oder entgeltlich gegenüber Dritten abrechnen. Bei Kostenweitergabe oder externer Nutzung können zusätzliche Anforderungen an Messung und Abrechnung gelten. Prüfen Sie diese für Ihren konkreten Anwendungsfall, bevor Sie Hardware und Backend auswählen.

MCS für Lkw: Wie ist der Zeitplan und welche Spezifikationen gelten?

Beim Megawatt Charging System (MCS) liegen inzwischen zentrale internationale Standards vor. IEC TS 63379 definiert die MCS-Hardware-Schnittstelle mit Stecker, Fahrzeuganschluss und Kabelbaugruppe. Die technische Spezifikation sieht dafür Auslegungswerte von bis zu 1.500 V DC und 3.000 A vor. IEC 61851-23-3 legt ergänzend Anforderungen an DC-Ladeeinrichtungen für MCS fest. Gemeinsam schaffen die Standards wichtige Voraussetzungen für interoperables Hochleistungsladen schwerer Nutzfahrzeuge. Die genannten Spannungs- und Stromwerte beschreiben dabei die technische Auslegung der Schnittstelle und nicht automatisch die tatsächlich verfügbare Ladeleistung eines Fahrzeugs oder Ladepunkts.  

Für Ihre Depotplanung heißt das, dass Sie nicht jedes Depot bereits heute vollständig für das Megawatt Charging System (MCS) auslegen müssen. Sinnvoll ist aber, mögliche spätere Anforderungen bei Flächen, Leitungswegen und elektrischen Reserven mitzudenken. So bleibt der Standort für spätere Ausbaustufen flexibel.

 

Nächster Schritt

Sie planen ein Lkw-Ladedepot für Ihre E-Lkw-Flotte?

Ein E-Lkw steht an einer öffentlichen Shell Recharge Ladestation.

Shell Fleet Solutions unterstützt Sie als Mobilitätsberater und bietet mit der Shell Card Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur. 

E-Mobilität für den Schwerlastverkehr entdecken
SBRS PowerPack 500

SBRS steht als Generalunternehmer für schlüsselfertige Depotladeprojekte mit eigener Hardware und Software

sowie Service und Wartung zur Verfügung.

Lkw-Ladeinfrastruktur mit SBRS planen

Das könnte Sie auch interessieren

Lesen Sie mehr darüber, wie Ihr Geschäft auf verschiedenen Ebenen von der Nutzung der Shell Card profitieren kann!

E-Lkw bei einer Shell Recharge Station

Ladeinfrastruktur für Flotten: Warum sie zum strategischen Faktor wird

Die Ladeinfrastruktur für Pkw- und Lkw-Flotten wächst rasant. Welche Entwicklungen für Unternehmen jetzt entscheidend sind und warum eine strategische Ladeplanung zum Erfolgsfaktor wird.

Mehr zur Ladeinfrastruktur für Flotten
 Ein Mann steht mit einem Tablet in der Hand vor mehreren E-Transportern, die aufgeladen werden

Depot Charging 2024: Vorteile für E-Flottenbetreiber

Sie suchen eine Ladelösung für Ihre E-Flotte mit der Sie Ihre Fahrzeuge immer einsatzbereit halten können? Dann lohnt sich vielleicht ein eDepot. Erfahren Sie hier alles, was Sie dazu wissen müssen.

Mehr über eDepots erfahren

3 Mythen vs. Realität in der E-Mobilität

Um das Thema E-Mobilität ranken sich hartnäckige Mythen und es kursieren viele Halbwahrheiten. Doch was ist wirklich dran? Welche Bedenken lassen sich ausräumen? Wir haben für Sie den Fakten-Check gemacht.

Zum Fakten-Check